Buchtipp: Die Stille vor dem Tod

Cody McFadyen – Die Stille vor dem Tod

Smoky Barrett, ist schwanger doch sie arbeitet trotz allem noch beim FBI. Zwei Monate vor dem Geburtstermin werden sie und ihr Team nach Denver Colorado gerufen um einen Dreifach-Mord aufzuklären, der sich in drei Häusern einer einzigen Straße ereignet hat. Auf den ersten Blick gibt es, bis auf die Straße in der alle wohnen keine Gemeinsamkeiten. Nun, sonst wäre es aber auch zu einfach.

Nach einer doch recht kurzen Einführung was geschehen ist und ein paar Details steigen wir gleich in die Story ein. Es geht weiter mit Menschen die andere Bedrohen, mit Folter, mit Angst und – wie man leider sagen muss – einer Menge langer Passagen.

Cody McFadyen war lange sehr schwer erkrankt. Die Stille vor dem Tod ist nun sein erstes Werk nach seiner Genesung.

Dieses Buch ist anders als seine Vorgänger. Es hat weitaus mehr Passagen in denen nicht viel passiert, oder man mit Zeitungsartikeln oder Nachrichten über Wasser gehalten wird. Mit einem Ende, das einem ein Déjà-vu Gefühl beschert. Und das nicht zu Unrecht, denn irgendwie erinnert es an Auflösungen die vorher schon einmal vorgekommen sind – nicht zwingend bei McFadyen, aber es kommt einem bekannt vor.

Ansonsten ist es doch gewohnt blutrünstig.

Für mich war der Großteil des Buches fast frustrierend. Es hat sich sehr in der Länge gezogen, wie ich es bisher von diesem Autor einfach nicht kannte. Mehrfach habe ich gelesen und mich gewundert, ob die alten Bücher von ihm auch so langgezogen waren.

Auch die Sprache fand ich schwierig im Vergleich zu den vorherigen Bänden. Das warf die Frage auf, ob die anderen Bände einfach nur schon sehr lange her waren und ich es nicht mehr so gewohnt war, oder ob sich in der Sprache wirklich etwas verändert hat. Es kam mir exponentiell schwieriger vor und das obwohl ich mit so etwas eigentlich keine großen Probleme habe. Vielleicht hat sich der Übersetzer geändert? Ein paar der Stellen haben mich mit einem unguten Gefühl zurückgelassen, das ich leider nicht weiter beschreiben kann.

Ich habe fühle mich nach Beendigung des Buches sehr verwirrt.
Es klingt schon am Ende sehr nach einer Fortsetzung die wohl oder übel kommen muss. Und ich weiß leider nicht, ob ich mich darauf freue, wie es bei den anderen Bänden der Fall war.

Für Fans des Autors leider eine Enttäuschung, ob klein oder herb ist jedem selbst überlassen.

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